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🚜🔴 Das rote Monster von Schnabelstadt 😱🏙️
Ein riesiges, rotes Ungeheuer in der Scheune? Max und Hoppel sind sich sicher: In Schnabelstadt wartet eine echte Gefahr. Doch als das „Monster“ plötzlich seine hellen Augen öffnet, beginnt eine wilde Flucht durch die Nacht. Erlebe mit mir, wie aus einer gruseligen Begegnung eine wichtige Lektion über Mut und moderne Technik wurde. Viel Spaß beim Mitfliegen.
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2/14/20264 min read


Hallo, meine lieben kleinen Abenteurer.
Hier ist wieder euer Ben. Seid ihr bereit für eine Geschichte, bei der einem das Herz bis zum Hals klopft? Dann kuschelt euch gut ein. Heute erzähle ich euch von einer Nacht, in der wir dachten, wir hätten einen echten Drachen gefunden. Oder zumindest ein riesiges, rotes Ungeheuer.
Es war kurz nach Sonnenuntergang. Der Himmel über dem Park war violett und dunkelblau. Ich hing gerade gemütlich an meinem Ast und machte mich bereit für den ersten Flug, als es unter mir raschelte.
„Ben! Ben! Du glaubst nicht, was ich gesehen habe!“, rief eine aufgeregte Stimme.
Ich blickte hinunter. Da stand Hoppel, mein hasenstarker Freund. Seine langen Ohren zitterten, und seine Nase wackelte so schnell, dass sie fast unscharf aussah. Neben mir flatterte mein kleiner Bruder Max wach. Max ist, wie ihr wisst, nicht der Geduldigste.
„Was denn?“, rief Max und ließ sich kopfüber fallen, um direkt vor Hoppels Nase zu bremsen. „Hast du einen Schatz gefunden? Oder eine Riesenkarotte?“
Hoppel schüttelte den Kopf und machte große Augen. „Viel schlimmer“, flüsterte er. „In Schnabelstadt, gleich hinter dem Parkzaun... da steht ein Monster. Es ist riesig. Es ist knallrot. Und es hat Räder, die so groß sind wie ich.“
Max riss die Augen auf. „Ein Monster? Echt jetzt? Das will ich sehen.“
Ich war mir da nicht so sicher. Ich bin zwar mutiger geworden, aber Monster müssen nicht unbedingt sein. „Vielleicht sollten wir lieber hierbleiben“, schlug ich vor. „Im Park ist es sicher.“
„Ach was, großer Bruder!“, rief Max und sauste schon los. „Du bist doch keine Angsthase-Fledermaus, oder? Komm schon, Hoppel, zeig uns den Weg!“
Hoppel, der eigentlich sehr stolz auf seine rote Schnur am Ohr ist und sich gerne als Held fühlt, wollte natürlich nicht kneifen. „Na gut“, sagte er tapfer. „Aber wir müssen ganz leise sein. Das rote Ungeheuer schläft vielleicht.“
Wir schlichen uns aus dem Park hinaus. Schnabelstadt war schon ruhig. Die Laternen leuchteten gelb, und die Häuser sahen aus wie schlafende Riesen. Hoppel führte uns zu einem Hof am Rande der Stadt.
Und da sahen wir es.
Hoppel hatte nicht gelogen. In einer offenen Scheune stand etwas Riesiges. Es war rot und glänzte im Mondlicht. Es hatte gewaltige schwarze Reifen mit dicken Profilen, die aussahen wie Zähne. Und vorne hatte es ein großes, schwarzes Rohr, das in den Himmel ragte.
„Boah!“, staunte Max. „Das ist ja gigantisch!“
Ich spürte ein Kribbeln im Bauch. „Das sieht mir sehr stark aus“, flüsterte ich. „Vielleicht sollten wir lieber Abstand halten.“
Aber Max hörte nicht auf mich. Er ist eben ein kleiner Wildfang. „Ich will wissen, ob es Schuppen hat!“, rief er leise und flatterte näher.
„Max, nein!“, zischte ich.
Doch Max war schon unterwegs. Er flog mutig Kreise um das rote Ding. Er wurde immer übermütiger. „Guck mal, Ben!“, rief er. „Ich kann auf seiner Nase landen!“
Er setzte sich frech auf die Motorhaube des roten Monsters.
Und dann passierte es.
KLACK!
Plötzlich wurde es taghell.
Ein grelles Licht flutete den ganzen Hof. Das rote Monster schien aufzuwachen. Es leuchtete uns direkt an. Wir waren blind vor Helligkeit.
„Waaah!“, schrie Max. „Es hat mich gesehen! Es frisst mich!“
Er flatterte wild los, aber weil das Licht so blendete, wusste er nicht, wo oben und unten ist. Er taumelte durch die Luft wie ein welkes Blatt im Sturm.
„Lauf, Hoppel!“, rief ich.
Hoppel schlug einen Haken und verschwand schneller als der Blitz hinter einer Mülltonne.
Ich kniff die Augen zusammen. Ich musste Max helfen.
„Max! Hierher!“, rief ich. Ich nutzte meine Ohren, nicht meine Augen. Ich hörte sein ängstliches Flattern und stürzte mich in den Lichtkegel. Ich packte ihn sanft am Flügel.
„Ich hab dich, Max. Folg mir.“
Gemeinsam schossen wir in den dunklen Nachthimmel, weg von dem grellen Licht, weg von dem roten Riesen. Wir flogen so schnell unsere Flügel uns trugen, bis wir wieder die vertrauten Bäume unseres Parks erreichten.
Wir landeten keuchend auf dem Ast unserer alten Eiche. Hoppel kam kurz darauf unten am Stamm an, völlig außer Atem.
„Puh“, keuchte Max. Sein Herz pochte so laut, dass ich es hören konnte. „Das... das war knapp. Das Monster hat uns fast mit seinem Augenlicht verbrannt.“
Ich musste erst mal tief durchatmen. Dann schaute ich zurück zur Stadt. Das Licht war wieder ausgegangen. Alles war ruhig.
Ich dachte nach. Ich hatte solche Dinger schon mal gesehen, wenn ich mit Luna geflogen war.
„Wisst ihr“, sagte ich langsam und musste ein bisschen grinsen. „Ich glaube, das war gar kein Monster.“
Max und Hoppel sahen mich ungläubig an.
„Das war ein Traktor“, erklärte ich. „Die Menschen nutzen ihn, um schwere Sachen zu ziehen. Und das Licht? Das war nur eine Lampe, die angeht, wenn sich etwas bewegt. Damit die Menschen nicht im Dunkeln stolpern.“
Hoppel kratzte sich verlegen am Ohr. „Ein... Traktor? Also kein Drache?“
„Nein“, lachte ich. „Nur eine sehr große, sehr rote Maschine.“
Max wurde langsam wieder rotzfrech. Er plusterte sich auf. „Na ja“, sagte er wichtig, „dann habe ich eben gegen einen Traktor gekämpft. Das ist auch mutig, oder?“
„Sehr mutig“, sagte ich und legte meinen Flügel um ihn. „Aber beim nächsten Mal hören wir auf den großen Bruder und halten ein bisschen Abstand, okay? Maschinen mögen es nicht, wenn man sie an der Nase kitzelt.“
Max nickte und gähnte. Das Abenteuer hatte ihn müde gemacht.
„Gute Nacht, Traktor-Bändiger“, flüsterte ich.
Und so lernten wir in dieser Nacht, dass nicht alles, was groß und rot ist, ein Monster sein muss. Aber wir lernten auch, dass es besser ist, vorsichtig zu sein – besonders, wenn man noch klein ist.
Schlaft gut, ihr kleinen Abenteurer. Und wenn ihr mal ein Licht angehen seht – keine Sorge, es ist bestimmt nur ein Bewegungsmelder und kein Drachenauge.
Euer Ben 🦇
Habt ihr euch auch schon mal vor etwas erschreckt, das plötzlich angegangen ist? Vielleicht ein Staubsauger oder ein Spielzeug? Erzählt es mir doch mal.
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